Der Siebenschläfer kommt leider mit bedecktem Wetter, eine tiefe Wolke zieht über uns hinweg und zum Schluss regnet es auch noch. Bis heute haben wir 206 % der für Juni üblichen Regenmenge abbekommen. Gummistiefelwetter! Selbst unter den Kirschbäumen mit dichtem Blattwerk ist die Erde feucht. Doch Kirschen naschen – Fehlanzeige. Die Vögel haben uns alles weggefuttert, trotz der Netze. Wegen des feuchten Wetters kämpfen wir nun gegen eine Invasion der Schnecken. Sie bevorzugen die jungen Kohlpflänzchen, denn nicht alle stehen zwischen den Knoblauchreihen, wo sie einigermaßen geschützt sind. Unseren großen Knoblauch Eifelkraft haben wir heute geerntet. Unsere wohlschmeckende Eifelrose ist noch nicht ganz so weit. Aus den Saatkisten haben wir Selleriepflänzchen nachgesetzt. Die Bilder oben zeigen Ausschnitte der mächtigen Petersilienwurzel und des Salbei in voller Blüte. In unser Erntekörbchen kamen letzte Maibeeren, schöne Salatblätter – den die Schnecken interessanterweise nicht beachten… -, Kasseler Strünkchen, Roter Meier, Petersilie, Staudensellerie, viele Puffbohnen und einen schönen Wildwiesenblumenstrauß.
Neue Bilder in den einzelnen Rubriken
Auch von unserem UR-Küchengarten-Fest mit der Familie befinden sich jetzt neue Bilder in der Rubrik „Obst- und Beerenwiese“.
Von vielen Pflanzen die im Juni blühen haben wir schöne Bilder zu den einzelnen Portraits eingestellt.

Knoblauch köpfen dient der Ertragssicherung.
Erste Beerenfrüchte
Die ersten Maibeeren sind reif. Süßsäuerlich schmecken diese kleinen dunkelblauen Beerchen, die sich unter den Blättern versteckt hatten. Isi verarbeitet sie zusammen mit weißer Schokolade zu leckeren Cookies… hm…
Knoblauchsmittwoch

Knoblauch. Reste aus dem vergangenen Jahr
Heute, am ersten Mittwoch nach Pfingsten, wird im sächsischen Raum der Knoblauchsmittwoch gefeiert. Ein Brauch aus dem Mittelalter, als in Halle in noch großem Maße Knoblauch angebaut wurde. Knoblauch galt schon damals als gesundheitsfördernd und man wollte nach den üppigen Festmahlen etwas Gutes für die Gesundheit tun. Wahrscheinlich wurden die Reste der vergangenen Ernte aufgegessen, wenn Pfingsten besonders früh war, oder eben schon die ersten frischen Rundlinge gekostet. Wir essen unseren milden, aromatischen Knoblauch immer und gerne, vor allem auch die grünen Austriebe im Frühjahr.
Veganer Honig

Löwenzahnwiese unterhalb der Hecke
Endlich. Anfang/ Mitte Mai zeigt sich die Sonne. Jetzt ist auf einen Schlag viel zu tun. Die Wiese mähen, Beikräuter im Zaun halten… Der Löwenzahn wird zu einem leckeren Sirup gekocht und ergibt veganen Honig.
St. Georgs Grüße
Kein April-Scherz: der Rhabarber neigt sich unter der schweren Schneelast. Ja, St. Georg ist wieder auf seinem Schimmel durch die Eifel geritten.
Auch den Meerkohl, der schon blüht, ziert ein weißes Häubchen. Seine jungen Austriebe genießen wir nun in der ungebleichten Version. Sie schmecken wunderbar zart.
Der Frühling ist da!
Endlich scheint die Sonne. Jetzt können unsere neuen Pflänzchen in die Erde.
Erfolgreich auf dem Feld!
Der Boden ist auf. Der Holder E12 mit Häufelpflug arbeitet unter schwierigsten Bedingungen im abschüssigen Gelände. Der Kartoffelacker ist somit vorbereitet. Zur Belohnung gibt es eine gute Portion frischen Meerkohl!
Wir sind in der Zeitung!
Bei dem letzten Bonner Saatgutfestival wurden wir interviewt und fotografiert! Wir freuen uns sehr, hier ist der Artikel vom Schaufenster! Es gibt sogar ein schönes Foto von uns, findet ihr es? 😉


